Tips & Tricks

Grundsätze:
Wenn du Verbesserungen auf deiner Arbeit erreichen willst, gibt es da viele Wege und Möglichkeiten. Hier sind fünf Grundsätze, welche du dir zu Herzen nehmen solltest:

– Riskiere deine Gesundheit nicht für die Arbeit
– Bestehe auf deine Arbeitsrechte
– Wenn dein Lohn nicht zu deiner Arbeit passt, dann passe deine Arbeit dem Lohn an
– KollegInnen sollten auf Arbeit zusammen halten
– Du kriegst nur, wofür du kämpfst

Probier’s mal mit Gemütlichkeit
Stress ist in der Arbeitswelt ein weit verbreitetes Problem – mit gefährlichen Folgen für die Gesundheit. Arbeite lieber ein bisschen langsamer und weniger, dafür konzentrierter. Die Folgen von Stress und Arbeitsunfällen können ein Leben lang bleiben, deinen Minijob hast du wahrscheinlich nur ein paar Monate. Doch nicht genug, denn schnelles Arbeiten ist nicht nur für einen selbst schlecht, sondern kann sich auch negativ auf deine KollegInnen auswirken. Denn wenn du schnell arbeitest stellst du diejenigen bloß, welche nicht schnell genug arbeiten können und erhöhst somit ihr Entlassungsrisiko sowie Stresspotential. Also, probier’s mal mit Gemütlichkeit, hier ein paar Tips dazu:

– Nimm die Pausen, welche dir zustehen. Dazu guckst du am besten in deinen Arbeitsvertrag oder hier im Kapitel Rechtliches unter Arbeitszeiten , berufe dich ggf. auf die Religionsfreiheit und nimm dir Pausen zum beten.
– Mach zusätzliches Pausen, wenn es dir möglich ist. Rauchen ist natürlich ein guter Vorwand, besser für deine Gesundheit ist natürlich mit deinen rauchenden KollegInnen zu quatschen – es wäre ja unfair, wenn nicht-RaucherInnen nicht die gleichen Pausen machen dürften.
– Wenn du herausfindest, wie du deine Arbeit schneller, oder den Prozess effizienter gestalten könntest, erzähl es nicht deinen Vorgesetzten. Dies könnte dir mehr Arbeit aufhalsen, deine Arbeitsstunden reduzieren oder Angestellte überflüssig machen. Nutze lieber gewonnene Zeit für dich, oder hilf deinen KollegInnen.
– Mach mal krank. Wenn du raus finden kannst, wie hoch die durchschnittlichen Krankheitstage im Betrieb sind, ist es risikolos diese Anzahl auch krank zu machen. Wobei du darauf achten solltest und was die rechtliche Grundlage dafür ist, schaust du im Kapitel Rechtliches unter „Krankheit“ nach.
– Wenn du und deine KollegInnen überarbeitet sein solltet, dann trefft euch und probiert gemeinsam einen Weg zu finden, das zu ändern. Schau dafür doch mal ins Kapitel Organisation im Betrieb.

Das meiste aus dem Gehalt machen
– geh lange aufs Klo und vergiss nicht gute Lektüre mitzunehmen, aber achte immer darauf außerhalb deiner regulären Pause zu gehen.
– Behalte deine Arbeitszeiten im Auge und schreibe sie auf. Zudem kann es auch hilfreich sein aufzuschreiben mit wem du zusammen gearbeitet hast. Bei der Auszahlung von eventuellen Überstunden kann dies sehr wichtig sein.
– Klauen
– Gibt es auf deiner Arbeit nützliche Geräte wie z.B. Drucker und Kopierer? Nutze sie und mach das Beste draus. Egal ob Fotos, lange Texte, Poster… Achte nur darauf, dass es in solchen Geräten Auftragslisten gibt, die gelöscht bzw. Dateien umbenannt werden sollten.

Gemeinsam die Bosse ärgern
Du bist nicht allein – deinen KollegInnen ergeht es genau so wie dir. Also haltet zusammen, sprecht euch ab und helft euch gegenseitig. Weitere Erläuterungen findest du im Kapitel “Organizing”, hier ein paar Ideen zum gemeinsamen Umsetzen:

– Arbeite gemeinsam mit deinen MitarbeiterInnen langsamer, um mehr Überstunden zu bekommen. Dies kann sogar zum sogenannten “Bummelstreik” ausgeweitet werden. Um bestimmte Forderungen bei euren Vorgesetzten durchzusetzen, arbeitet ihr alle gaaaanz laaaangsam, sodass nur ein kleiner Teil der zu erledigenden Arbeit erfüllt wird. So kann ein gewisser Druck auf eure Vorgesetzten ausgeübt werden, da diese in Zeitdruck geraten.
– Bei langweiligen Jobs kann man sich Spiele ausdenken oder schlafen, achte jedoch darauf, dass du damit nicht anderen MitarbeiterInnen mehr Arbeit aufhalst.
– Vergleiche deinen Lohn mit anderen Löhnen im Betrieb, so findest du am schnellsten raus, ob du anders behandelt wirst. Niemand kann dir verbieten über deinen Lohn zu reden. Sollte es eine Regelung in deinem Arbeitsvertrag geben, die dir das verbieten will, so ist sie ungültig.

5 Responses to Tips & Tricks

  1. Tipps zur Gastronomie:

    unbemerkt Fotos von ekligen Sachen in der Küche machen, prädestiniert sind:
    -gammelige Dichtungen, Silikonnähte, Fugen
    -zu lange benutztes Friteusenfett
    -unsaubere Mikrowelle
    -Kühlschrankdichtungen mit Gammel in den Lammellen
    – Fleisch in nassen Boxen
    -Behälter oder Nahrungsmittel direkt auf dem Boden gelagert
    usw…
    Bei einem Rauswurf kann das immer wertvoll sein – anonym ans Gesundheitsamt deiner Stadt, oder zu anonymen Restaurantbewertungen im Internet – macht Spaß.

    Ausborgen:
    Generell fällt es bei größerem Umsatz nicht auf, wenn Nahrungsmittel fehlen – wer beispielsweise drei Mal in der Woche in einer Küche putzt, deren Bestand nicht penibel kontrolliert wird, kann im Lager einiges mitgehen lassen. Für den Betrieb fällt das nicht auf, oft ist es nur der Teil, der sowieso vom Einkauf durch Bruch oder Verfaulen weggeworfen wird. Also einzelne Paprika, Möhren, Kartoffeln, Eier, Filetstücke aus Großpackungen, Scheiben vom Käse, Schinken, Stückobst, Chilischoten, Gurken, usw…

    Gewürze sind teuer – und im Restaurant stehen sie einfach herum. Man kann für den Transport Alufolie nehmen.

    Dann geht es weiter über Folienrollen, die noch nicht ganz leer sind, Küchenrolle, Toilettenpapier – kostet alles Geld und wenn diese Posten weg sind, ist es immernoch schlimm wenn man vom Chef ausgebeutet wird, aber er bezahlt wenigstens dafür.
    Spültabs, Knoblauch, Kekse… liegt da alles angebrohen herum und die Einzelstücke zählt niemand nach…

    Wenn man Routine hat, wird es ungefährlicher. Mit der Zeit wird der Schwund, wenn er überhaupt bemerkt wird, mit einkalkuliert und man kann bedenkenlos zugreifen. Es ist dann auch eine verlässlichere Quelle.

    Auch bei Weinen und Schnäpsen nicht zögern – Flaschen die lange im Lager stehen und keine besondere Edition sind, also keinen Wiedererkennungswert haben, können schnell verschwinden, herunterfallen, bei Aufräumarbeiten oder bereits an einem einzigen Abend leergetrunken worden sein.

    Was man auf keinen Fall machen sollte, ist innerbetriebliches Containern. Also Essen auf Tellern, die rurückkommen zum Spülen, selbst essen. Das hat mehrere Gründe:
    Erstens weiß man nie welche Krankheiten man damit selbst bekommt, zweitens ist dann für jeden ersichtlich, dass man eventuell ein Motiv hätte mehr zu nehmen, wenn es möglich ist usw. Am Besten man wirkt so seriös wie möglich. Man sollte sogar, insofern keiner der Kollegen direkt betroffen ist, sich gegen Diebstahl usw aussprechen und vor Kollegen eine gewisse Korrektnes raushängen lassen – niemand sollte eine Waffe gegen Dich in der Hand haben.

    Es gibt auch andere interessante Dinge in Gaststätten:
    Dazu zählen Feuerlöscher mit Schraubkartusche, die man zum Graffito wiederbefüllen kann, Stühle, Hocker, Handfeger, Kehrbleche, Besenstiehle, Schrubber, Klorix, Handwaschseife, uvm.

    Wenn man mal darüber nachdenkt – wer in der Gastro arbeitet ist echt versorgt, hat er erst mal das Vertrauen der Ausbeuter gewonnen!

  2. @aalfons: was meinst du mit “Feuerlöscher mit Schraubkartusche, die man zum Graffito wiederbefüllen kann” und wie soll das gehen?

    • Es gibt Feuerlöscher, wo Pulver/Schaum/sonstige Füllung von dem Treibgas getrennt ist. So kann man den Löschinhalt einfach durch Farbe austauschen, durch die Gaskartusche bleibt das Teil trotzdem funktionstüchtig und kann den Inahtl innerhalb kürzester Zeit weiträumig verteilen 🙂

  3. Die Sache fängt da an probelamtisch zu werden, wenn mensch im sozialen Bereich arbeitet, zB in der Altenpflege, in der Kinder-/Jugendbetreuung oder in der Schule. Unter der Sabotage leiden hier nicht das Kapital oder in vielen Fällen der Staat, sondern die Menschen, die auf die sozialen Dienstleistungen angewiesen sind.

  4. also ich entpfähle versucht euch ein Bild zu machen über die Gewohnheiten eures Antreiber , was nervt ihn wo sind seine Mankos versucht immer raus zu kriegen wie sein Tagesablauf ist versucht ihn möglichst aus dem weg zu gehen , sucht euch einen Raum wo keiner normalerweise reingeht für kleine Pausen.

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