Arbeitskonflikt bei Party Rent Berlin

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Zusammen mit der basisgewerkschaftlichen Freien Arbeiter- und Arbeiterinnen Union Berlin (kurz: FAU) haben wir eine Solidaritäts- und Protestaktion vor dem berliner Betrieb Party Rent durchgeführt.
In dem Bericht der FAU erfahrt ihr mehr über die Hintergründe der Aktion. Sie soll nicht die letzte gewesen sein!

Artikel der FAU:

Am Freitag, den 7.6 kam es zu einer ersten Aktion vor Party Rent Berlin in einem Gewerbegebiet in Berlin-Wedding. Solidarische GewerkschafterInnen der FAU Berlin unterstützten einen Mitarbeiter des Verleihers von Veranstaltungszubehör, der getreu dem Unternehmensmotto “We create atmosphere” die Atmosphäre für MinijobberInnen im Betrieb verbessern wollte.

Hintergrund ist ein Arbeitskonflikt wegen kalter Kündigung des Gewerkschaftsmitgliedes (Mitteilung, dass es keine Arbeit mehr für den Kollegen geben würde), die erst durch die Intervention der Gewerkschaft zu einer ordentlichen und damit fristgerechten Kündigung führte. Damit kann der Kollege zumindest bis zum regulären Beschäftigungsende weiterhin seinen ihm zustehenden Lohn einfordern. Außerdem wehrt sich der Kollege mit Hilfe seiner Gewerkschaft auch gegen die Kündigung an sich.

Bei Party Rent Berlin arbeitet ein nicht unerheblicher Teil als MinijobberInnen. Deshalb hat sich die Sektion Bau und Technik der FAU Berlin mit der Minijob-AG der Anarcho-Syndikalistischen Jugend zusammengetan und auch deren Kampagnen-Flyer „Jung und billig?! – Gegen Ausbeutung im Minijob“ an Beschäftigte und PassantInnen verteilt.

Quelle: FAU Berlin

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